Hol den Ball, Tom! (Bette Westera & Noëlle Smit)

„Such das Bällchen!“ sagt Papa Pablo, aber Teckel Tom hat anderes im Sinn. Er möchte lieber schlafen, statt das Apportieren zu lernen. Als Sofie sagt „Hol den Ball, Tom!“ ist er im Nu aufgesprungen, holt den Ball und bringt ihn ihr zurück. Papa Pablo versucht es erneut, aber nur auf Sofie scheint der dickköpfige Hund hören zu wollen. Als vor lauter Bälle werfen eine Blumenvase zerbricht, gehen die drei in den Park. Dort gibt es viel zu viel zu sehen für Teckel Tom. Als der Ball platschend im Wasser landet, denkt Teckel Tom gar nicht daran in den Teich zu gehen und bleibt schön im Trockenen sitzen. Unsicher, ob Teckel Tom schwimmen kann, geht Papa Pablo einfach selbst ins Wasser und schwimmt mit dem Ball im Mund zurück. Zurück zu Hause erzählt Sofie, wie sie Papa Pablo das Apportieren beigebracht haben. Abends auf dem Sofa fragt Sofie Teckel Tom neugierig: „Kannst du nun schwimmen oder nicht?“ und Teckel Tom antwortet: „Natürlich kann ich schwimmen, aber das mach ich nur, wenn es wirklich sein muss.“

Warum dieses Buch?

Teckel Tom nimmt uns mit durch seinen Tag bei Papa Pablo und Sofie und hat dabei natürlich seinen eigenen Kopf, ganz anders als Papa Pablo sich das vorgestellt hat. Bette Westera und Noëlle Smit haben ein humorvolles Kinderbuch mit farbenfrohen Bildern gestaltet, das nicht nur Hundeliebhaber zum Schmunzeln bringt. Oft fragt man sich, wer hier von wem erzogen wird und dieses Gefühl kennen sicher nicht nur Hundebesitzer. Ein wirklich vergnüglicher Lese-Spaß für kleine und große Leser*innen.

Vielen Dank dem Bohem-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

(Anna J.)

Verlag: Bohem

Erscheinungsjahr: 2021

Seitenzahl: 32

ISBN: 978-3-85581-583-8

Altersempfehlung des Verlags: ab 3 Jahren