Alles war See (Lorenz Pauli & Sonja Bougaeva)

Ein Mann und eine Frau wollten Blumenkohl im Garten pflanzen, aber ein Sturm kam auf und der Blumenkohl musste warten. Der Sturm verursachte ein Loch im Dach, doch anstatt nur das Loch zu reparieren, entschieden sich der Mann und die Frau ein neues Haus am Ufer des Sees zu bauen und das alte Haus als Stall für ihre Tiere zu nutzen. Für den Blumenkohl war noch keine Zeit. Dann kam das nächste Unwetter näher und sie bauten Räder an ihr neues Haus, sodass die Tiere es bis ganz oben auf den Berg ziehen konnten. Der Blumenkohl musste weiter warten. Der See stieg jedoch weiter und bald stand auch ihr altes Haus unter Wasser. Schnell bauten sie einen Stall zu ihrem Haus, dass auch die Tiere einen Platz haben bei dem sich bereits erneut nähernden Sturm. Der See stieg immer weiter an und nahm nach und nach alles ringsherum ein. Auch die Tiere suchten nun Unterschlupf im Haus. Das Haus löste sich vom Boden und wurde ein Schiff auf offener See. Das Unwetter hörte auf, die Sonne schien wieder und der Mann und die Frau sahen wieder Land, fanden das Ufer und einen neuen Anfang. Aber bevor nun der Blumenkohl gepflanzt werden kann, sollte das Schiff Flügel bekommen…

Warum dieses Buch?

Bei dieser Parabel, die mit leichten Worten geschrieben und in verschiedensten Blautönen gestaltet wurde, finden sich Bezüge zu der biblischen Geschichte von Noah und der Arche wieder. Die Geschichte zeigt auf, wie man auch den großen Stürmen mit Einfallsreichtum standhalten kann und sich ein neuer Anfang findet, wenn man die Hoffnung nicht aufgibt. Das Buch bestärkt die Leser*innen an sich selbst zu glauben und den Mut nicht zu verlieren. Eine Geschichte über Optimismus, Hoffnung, Mut und Kreativität.

Vielen Dank dem Atlantis-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

(Anna)

Verlag: Atlantis Verlag

Erscheinungsjahr: 2019

Seitenzahl: 32

ISBN: 978-3-7152-0762-9

Altersempfehlung des Verlags: ab 4 Jahren