Geld zu verkaufen – geht denn sowas? Als Alma kein Geld mehr hat, um sich neue Bretter für ihr Baumhaus zu kaufen, arbeitet sie für Milan und hilft ihm seinen Woodpecker-Bausatz zusammenzubauen. Dafür erhält sie einen Lohn von drei Geldstücken von ihm. Mit diesen bezahlt sie Milan für sein altes Kaspertheater, was sie gleich in ihrem Baumhaus zusammen einbauen. Als dann alles fertig ist, kaufen sie sich von den drei Geldstücken Limonade. Aber jetzt fehlt noch ein Seil für die Strickleiter! Nur wie kauft man sich ein Seil, wenn kein Geld mehr übrig ist? Kurzerhand malen sie sich ihre eigenen Geldscheine und gehen damit in den Baumarkt. Doch als ihr Geld nicht genommen wird, hat Milan einen Einfall und sie verkaufen ihre Geldscheine als Buchzeichen. Im Nu haben sie genug zusammen für ihr Seil und sogar noch etwas übrig! Zwei Strickleitern später und mit dem Restgeld sicher im Marmeladenglas aufbewahrt, springen die beiden glücklich ins Wasser. Aber das nächste Projekt wartet schon.
Warum dieses Buch?
Eingebunden in eine abenteuerliche Geschichte geht dieses Kinderbuch auf das Thema Geld und Konsumverhalten ein, sodass dies schon Kinder ab 6 Jahren nähergebracht werden kann. Für Geld muss man arbeiten und dann kann man sich etwas dafür kaufen, wie zum Beispiel Limonade oder ein Seil. Wenn Geld übrig ist, kann man es sparen und etwas anderes damit bezahlen. Und wenn man dann irgendwann genug Geld hat, kann man einfach faul in der Sonne liegen, aber das kann man ja eigentlich auch schon so… Ob kaufen, verkaufen oder gerecht teilen – in den lebendigen Zeichnungen wird der Umgang mit Geld und damit verbundenen Werten durch die zwei Freunde erfahrbar und auch ein Stück weit hinterfragt.
Vielen Dank dem Atlantis-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
(Anna J.)
Verlag: Atlantis
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenzahl: 32
ISBN: 978-3-7152-0727-8
Altersempfehlung des Verlags: ab 6 Jahren